Infos über die Programmiersprache JavaEng mit der Programmierung ist Java verbunden. Es handelt sich um eine Programmiersprache, und zwar um eine der Bekanntesten überhaupt. Charakteristisch für das Vorhandensein von Java ist die dampfende Kaffeetasse. Sie ist das Markenzeichen. Ihren Ursprung hat sie im Lieblingskaffee der Entwickler. Diese trafen sich immer in der Mittagspause zu einer Tasse Kaffe und gaben dabei der Sorte Java den Vorzug. So manche gute Idee kam beim Genuss eines solchen Kaffees. Daher wollten die Entwickler diesen Kaffee ehren und machten ihn mit der Benennung ihrer Programmiersprache nach ihm unsterblich.

Die Möglichkeiten von Java

Hinter der Entwicklung von Java steckten fünf Ziele. Die gewünschte Programmiersprache sollte einfach, objektorientiert, vertraut und verteilt sein. Weiterhin sollte sie robust und sicher sein, architekturneutral und portabel, sehr leistungsfähig sowie dynamisch, interpretierbar und parallelisierbar. Dieses Konzept wurde gut verwirklicht. Das scheint ebenfalls den Erfolg von Java auszumachen. Man findet mit dieser Sprache programmierte Software weltweit.

Im Unterschied zu anderen Programmiersprachen ist Java objektbezogen. Das bedeutet, das Objekt steht im Vordergrund, alles andere dagegen ist relativ gleichgültig. Dementsprechend ist Java plattformunabhängig. Dies wird durch eine spezielle Laufzeitumgebung erreicht. Java bringt keine Programme in Maschinensprache hervor, sondern schreibt Programme als Bytecodes nieder. Diese wiederum werden durch die Java Virtual Machine gelesen und übersetzt. Durch die besondere Art des Wiedergebens ist Java völlig unabhängig von Betriebssystemen und Rechnerarchitekturen. Aus dem Hause Sun Microsystems stammen Java-Versionen für Windows, Linux und Solaris. Andere Plattformhersteller dagegen lassen eigens eine Java-Laufzeitumgebung entwickeln.

Das Können von Java lässt selbst Laien problemlos damit umgehen. Zudem spielt es keine Rolle, in welchem Land man sich befindet. Allerdings sollte man des Englischen mächtig sein. Ansonsten kann man Java in jedem Land der Welt verwenden.

Die Ausführung eines Java-Programms

Zu Java gehört in der Regel ein Compiler. Er ist für die Übersetzung des Quellcodes zuständig. Eine Datei, welche einen solchen Code enthält, erkannt man an der Endung„.java“. Es gibt zwei Arten von Compilern. Einerseits ist dies der Bytecode – und anderseits der Nativcode – Compiler. Im Grunde genommen wird alles zuerst in einen Bytecode übersetzt. Dieser kann nicht direkt ausgeführt werden. Erst durch die Java Runtime Enviroment passiert das. Während der Bytecode läuft, erfolgt die Umwandlung in einen nativen Prozesscode. Der Code wird für die vorhandene Plattform optimiert. Die Optimierung erfolgt in mehreren Schritten. Das hat zur Folge, dass das Programm immer schneller wird. Durch die verwendete HotSpot-Technologie können in der Theorie Bytecodes und native Programme gleich schnell ausgeführt werden.

Fazit zu Java

Java erlaubt eine völlig von Plattform und Betriebssystem losgelöste Programmierung. Somit kann man ein Programm entwickeln und auf einem anderen Rechner oder einem Webserver installieren. Man muss nicht danach schauen, ob Programm und Plattform bzw. Betriebssystem kompatibel sind. Das Einzige, auf was Java nicht verzichten kann, ist eine Laufzeitumgebung. Aber auch hierfür haben Sun Microsystems und diverse Hersteller eine Lösung gefunden: Wird eine Laufzeitumgebung benötigt, erfolgt die Suche auf dem Rechner selbstständig. Ist diese erfolglos, erscheint eine Fehlermeldung und der User bekommt mitgeteilt, wo er eine entsprechende Laufzeitumgebung herunterladen kann. Er wird dabei Schritt für Schritt durch das Programm geführt.

Image von: Lincoln Rogers – Fotolia

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